Darmkrebs – wie sie ihr Risiko senken

 

Nach einer Studie des American Institute for Cancer Research, gibt es viele Möglichkeiten sein Darmkrebsrisiko zu senken, so könnte fast jede zweite Erkrankung verhindert werden. Hierbei wurden in 99 Studien die Daten von 29 Millionen, davon 250.000 an Darmkrebs erkrankte Menschen analysiert.

Dabei wurde in dieser weltweiten wissenschaftlichen Forschung der Einfluss von Ernährung, Gewicht, körperlicher Tätigkeit auf das Darmkrebsrisiko evaluiert.

Vorbeugend wirkt demnach ballaststoffreiche Ernährung wie Vollkorngereide oder brauner Reis, eine vorbeugende Wirkung durch Konsum von Obst und Gemüse fiel hier weniger deutlich aus.

Bei Fleisch sollte man den Konsum auf zwei mal pro Woche reduzieren, da vor allem durch Salzen, Fermentieren, Räuchern oder Pökeln haltbar gemachtes Fleisch, wie z.B. Wurst, das Darmkrebsrisiko erhöht.

Dafür soll regelmäßige Aufnahme von Milchprodukte eine vorbeugende Wirkung haben, wobei bei Männer aber übermäßig hoher Genuss von Milch (ein bis zwei Liter pro Tag) wiederum das Risiko von Prostatakarzinom erhöhe. Auch soll der Fettgehalt von Milchprodukte hier eine Rolle spielen, weshalb Produkte mit fettarme Milch empfehlenswerter sind.

 Eine große Rolle für ein Erkrankungsrisiko spielt laut dieser Untersuchung auch Übergewicht und Fettleibigkeit.

„Krebsgesunde Ernährung“ wirkt auch auf den gesamten Organismus und vor allem auf das Herz gesund. Vor allem eine Reduktion des Bauchfetts trägt auch zur Senkung des Krebsrisikos bei.

Als wichtig zur Vorbeugung, nicht nur von Darmkrebs, sondern auch von elf weitere Krebsarten, wird Bewegung angesehen, was auch in dieser Studie unterstrichen wird.

Aktive Menschen sollen ein um 25% vermindertes Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken haben, was auch eine europäsische unter der Leitung des Deutschen Institut für Ernährungsforschung erfolgte Studie, zum Ergebnis hat.

Als Bewegung sollten da drei Mal pro Woche Kraft- und Ausdauertaining, wo die Herzfrequenz auf 130 steigt, sein. Neben Gewichtsreduktion durch Bewegung, das sich auch positiv auf den Stoffwechsel auswirkt, ist bei Training im Freien auch ein erhöhter Vitamin D-Spiegel ein positiver Begleiteffekt.

Als negativ wird der tägliche Konsum von zwei bis drei Alkoholische Getränke angeführt. 

 

Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sollte man deshalb immer machen:

  • Endoskopie ( Magen- und Darmspiegelung )

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